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Stadtwappen

Das Stadtwappen von Kirchberg

Stadtwappen der Stadt Kirchberg

Das heutige Stadtwappen von Kirchberg ziert Kirchbergs Fahnen, amtliche Briefkopf-bögen, Stempel und Siegel nunmehr seit über 110 Jahren. Es zeigt im roten Feld auf drei grünen Hügeln drei silberne gotische Türme, wobei der mittlere Turm ein offenes Tor besitzt.

Seit wann Kirchberg ein Stadtwappen führt ist nicht genau bekannt. Heinrich, Vogt aus Weida, gründete im 13. Jahrhundert die Stadt Kirchberg und verlieh ihr aller Wahrscheinlichkeit nach das in seiner Grundform noch heute bestehende Siegel. Wie viele andere Städte, die keinen Bergbau betrieben, führte Kirchberg Stadtmauer und Türme im Wappenbild ein. Das erste überlieferte Stadtwappen der Stadt stammt aus der Mitte des 14. Jahrhundert und zeigt drei einzeln stehende Holztürme auf grünen Boden in einem nach unten spitz zulaufenden Schild ohne Beiwerk. Der mittlere Turm ist wesentlich größer als die beiden anderen und besitzt eine runde, nach oben zugespitzte Haube. Dieses Wappen ist das älteste Dokument der Stadt Kirchberg.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Stadtwappen immer wieder umgestaltet. So befanden sich im 15. Jahrhundert auf dem Wappenschild, welches unten halbkreisrund war, drei runde Steintürme mit laternenartigen Turmhauben, die frei im Raum, ohne Boden, standen. Die ältesten deutschen Wappenbücher weisen für unser Stadtwappen keine Farbe aus. So ist nicht bekannt welche Farben die Wappen im 14. und 15. Jahrhundert trugen.

Das erste nachgewiesene Wappen mit Farbe stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das Wappenschild war blau und auf einen grünen Boden befanden sich drei silberne Türme. Der mittlere Turm war höher und stärker als die beiden übrigen und besaß eine Türöffnung mit vorstehender Rundbogenwölbung.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein wechselten die Turmformen auf den Wappen. Im Dreißigjährigen Krieg stellte man die Türme sogar als Zwiebeltürme dar. Beim Wiederaufbau des Rathauses 1852 wurde ein Stadtwappen an der Fassade als Halbrelief, gestaltet in der Form von 1394, angebracht. Egal im welchen Jahrhundert wir uns befinden, immer waren drei Türme auf den Wappen der Stadt zu sehen , welche die drei Stadttore der Stadt symbolisieren sollten, die 1830 zerstört und abgetragen wurden.

Dies änderte sich jedoch Ende des 19. Jahrhundert. 1894 beauftragte das sächsische Innenministerium die Direktoren des Hauptstaatarchives Dresden für einige Städte neue Wappen zu gestalten. Für die Durchführung des Ministerbeschlusses waren in Dresden der Historiker und promobierte Archivdirektor Otto Posse und in Berlin der bekannteste Heralder jener Zeit Professor Adolf Hildebrandt verantwortlich. Zwei Jahre korrespondierten die beiden über die Gestaltung des Wappen der Stadt Kirchberg.

Für die Bestimmung der Farben rot-weiß stützten sich Professor Hildebrandt und Archivdirektor Posse auf die Angaben der Stadt, laut der nach einer nur wenig bekannten Sage, der Ursprung der Stadtfarben mit dem sogenannten Bierkegel, der in früher Zeit von rot-brauner Gerste mit weißen Hobelspänen garniert gewesen sein soll, im Zusammenhang stehe.

Das Wappenbild wurde vom Archivdirektor Posse als dreitürmige Burg mitten im roten Felde auf grünem Dreiberg, Fenster und einer Tür beschrieben. In Anlehnung an den Stadtnamen „Kirchberg“ legten die Herren ohne Kenntnis der örtlichen Heimatgeschichte fest, dass es sich bei den drei Trümen um Türme einer mittelgotischen Kirche um 1480 handelten. Der Stadtrat von Kirchberg stimmte in einer der letzten Ratssitzungen des Jahres 1896 für das neue Wappen, welches bis heute bestehen blieb.

Eine Verwendung der Bilder und Texte ist nicht gestattet.

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